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Absoluter Höhepunkt des Vereinsjahres
N-Bahn Freunde Worms zeigen sich zufrieden mit Resonanz auf Fahrtag Backfischfest im Miniaturformat begeistert kleine und große Besucher
Vom 25.10.2006
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Auch wenn beim großen Backfischfest in diesem Jahr das Feuerwerk ausfiel, hier hatten die Besucher die Gelegenheit, es sich wenigstens im Mini-Format anschauen zu können. Foto:rl
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Von unserem Redaktionsmitarbeiter Robert Lehr
“Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz”, freute sich Benno Sahre über die vielen Besucher, die am vergangenen Wochenende zum 2. öffentlichen Fahrtag der N-Bahn Freunde Worms in den Saal des Gasthauses Krone nach Herrnsheim gekommen waren. Der rührige Vorsitzende des Vereins sieht damit die vielen Mühen während des letzten Jahres belohnt, durch die das schöne Diarama mit vielen Details und vor allem den Zügen entstand. Die 33 Meter Fahrstrecke war in verschiedene Module aufgeteilt, die von den jeweiligen Vereinsmitgliedern beigesteuert wurden. Die einzelnen Abschnitte mussten so “nur” noch zusammengesetzt und entsprechend verkabelt werden und schon konnte es losgehen. Den eifrigen Bastlern war es wichtig, möglichst viel Lokalkolorit in ihre Bahn mit einzubauen. So fand man neben den Herrnsheimer Windrädern auch den Pfeddersheimer Bahnhof.
Absolutes Highlight aber war das Miniatur-Backfischfest im Maßstab 1:160, in dem über vier Monate Arbeit von 14 fleißigen und geschickten Hände steckte. Die Orgel am Eingang war ebenso vorhanden wie das große Festzelt, die “Gaadewertscaft”, Superrutsche und das Höhenfeuerwerk, das sich mit entsprechender Geräuschekulisse effektvoll in Szene setzte.Die Lücken, die es auf der “Kisselswiese” in diesem Jahr noch gab, sollen bis zum nächsten Fahrtag geschlossen werden. “Das verdanken wirvor allem meiner Frau”, sagt Sahre nicht ohne Stolz, und obgleich beide keine Wormser sind, hat es ihnen das große Volksfest angetan. Weitere Höhepunkte waren der Circus Krone und die wunderschöne Altstadt sowie die Live-Kamera, die aus der Spitze eines Zuges permanent Bilder von der Strecke auf eine Leonwand übertrug.
Den technisch Interessierten fiel vor allem auf, dass überall Computer aufgebaut waren. “Ohne die Hilfe des Computers sind solch komplexe Anlage kaum beherrschbar”, erklärt Sahre, die Anlage sei komplett digital und computergesteuert. Dies verhindere zum einen Kollisionen bei den vielen Zügen und erlaube zum anderen so wirkungsvolle Effekte wie das Rauchen eines Schornsteins beim Losfahren der kleinen Dampflok. Überhaupt habe man sich auf die kleine N-Spur versteift, weil es da viel mehr Spaß mache zu basteln. “Je kleiner und kniffliger, desto besser”, gesteht Sahre und weist schon auf den nächsten Fahrtag in einem Jahr hin. Da wird es nähmlich ein modell des Wormser Bahnhofs zu sehen geben. Die komplexe Schienenstruktur war bereits dieses Mal schon zu bewundern.
Nicht nur die kleinen Besucher bekamen große Augen. Paul aus Osthofen, der mit seinem Opa da war, weiß jetzt genau, was er zu Weihnachten will. “Opa hat mir versprochen, ganz doll bei der Modellbahn zu helfen”, freut sich der Achtjährige, nicht ahnend, wem das Geschenk amm Ende mehr Spaß machen wird.
Wer eine Pause brauchte, konnte sich bei leckerem selbst gebackenem Kuchen und Kaffee ausruhen. Zudem gab es an einigen Ständen Prospektmaterial verschiedener Hersteller sowie eine große Tombola mit vielen Preisen rund um das schöne Hobby. “Es wäre schön, wenn wir auf diesem Wege neue Mitglieder gewinnen könnten”, gibt Sahre zu,”allerdings sind in unserem Club auch Leute, die weniger bauen als einfach nur fachsimpeln wollen.”
Wer sich näher für das Hobby im Miniaturformat interessiert, kann die Homepage des Vereins unter www.nbf-worms.de besuchen.
Sehen Sie hierzu mehr Bilder in unserer >>Online-Galerie<< unter www.nibelungen-kurier.de
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